16
NOV
2021

So fördert man politisches Interesse – die Singbergschule zeigt, wie es geht!

Zehn engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 der Singbergschule Wölfersheim nahmen kürzlich an einem Schüler-Soldaten-Seminar im Zentrum Innere Führung der Bundeswehr in Strausberg/Brandenburg und Berlin teil. Begleitet wurden sie von Herrn Uwe Müller, dem Fachbereichsleiter des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes, und Herrn Dr. Matthias Zipp, dem Beauftragten des Bereichs „Öffnung von Schule“. Mit dem Titel „Parlamentarische Demokratie“ folgte das Seminar ganz dem Motto: gemeinsam politische Bildung betreiben. Durch das Programm führte die Seminarleiterin Frau Peggy Salaw, die die Schülerinnen und Schüler, Soldatinnen und Soldaten und Lehrer mit einem anspruchsvollen und zudem sehr abwechslungsreichen Konzept begeisterte.

Mit Vorträgen von Frau Alten (Hauptmann) und Herrn Rose (Oberstleutnant) zu den Themen „Die Bundeswehr als Parlamentsarmee“, „Aufgaben und Auftrag der Bundeswehr“ und „Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland“, einem Zeitzeugengespräch in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen, dem Besuch der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ und einer Stadtrundfahrt zu Stätten der historischen Bildung in Berlin blieben den Schülerinnen und Schülern keine Wünsche mehr unerfüllt. Highlight der Berlinfahrt war die gemeinsame Fahrradtour durch Potsdam mit Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dass die Schülerinnen und Schüler und Soldatinnen und Soldaten jederzeit in den unmittelbaren Austausch treten konnten, wurde von allen Beteiligten als besonders gewinnbringend angesehen.

Die willkommene Abwechslung zum Schulalltag ermöglichte damit die optimale Öffnung von Schule, die gemeinsame politische Bildung Interessierter sowie den persönlichen Austausch von Erfahrungen und Meinungen.

 Die Singbergschule zieht das Fazit: Politische Bildung ist unerlässlich und bedarf einer unmittelbaren Förderung, um die Entfaltung der Jugend in alle Richtungen zu stützen. Um so schwerer wiegt daher der Umstand, dass die für Dezember geplante zweite Berlinfahrt coronabedingt leider abgesagt werden musste. Sie soll eventuell im Frühjahr 2022 nachgeholt werden.

Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich bei allen Beteiligten und besonders beim Wetteraukreis, der die Fahrt finanziell unterstützte.

 Ein Bericht von Maxi Marie Stagel (Q1, Jahrgangsstufe 12)