#SBSerinnert: Erinnern, verstehen, Brücken bauen – der Kurs „Diktatur erinnern – Demokratie leben“ besucht die Gedenkstätte Trutzhain
Im Rahmen des Wahlkurses „Diktatur erinnern – Demokratie leben“ besuchten die Schülerinnen unter der Leitung von Dr. Matthias Zipp die Gedenkstätte und das Museum Trutzhain. Begleitet wurde die Gruppe von Katharina Pietsch, Beauftragte für den Bereich „Öffnung von Schule“.
Der Besuch diente der vertieften Auseinandersetzung mit den historischen Erfahrungen von Diktatur, Krieg, Gefangenschaft und Verfolgung. Die Beschäftigung mit dem Erinnerungsort Trutzhain bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Geschichte nicht nur anhand von Unterrichtsmaterialien, sondern an einem authentischen Ort zu erfahren und die Bedeutung von Erinnerungskultur für die Gegenwart zu reflektieren.
Gleichzeitig stand der Besuch im Zeichen der Vorbereitung eines geplanten deutsch-italienischen Kooperationsprojekts. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie junge Menschen über Ländergrenzen hinweg gemeinsam aus der Geschichte lernen und sich für ein friedliches und demokratisches Europa einsetzen können.
Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bildet dabei eine wichtige Grundlage für Friedenserziehung, Verständigung und das Bauen von Brücken zwischen Menschen und Kulturen. Der geplante Austausch mit italienischen Partnerinnen und Partnern soll Raum für Begegnung, Dialog und gemeinsame Reflexion schaffen. Dabei geht es nicht nur darum, historische Erfahrungen miteinander zu teilen, sondern auch darum, Gemeinsamkeiten zu entdecken, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Verantwortung für ein friedliches Europa zu entwickeln.
Der Besuch in Trutzhain war somit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu diesem Kooperationsprojekt. Er verdeutlichte, dass Erinnerungsarbeit und demokratische Bildung eng miteinander verbunden sind: Die Beschäftigung mit der Geschichte kann dazu beitragen, demokratische Werte zu verstehen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben in Europa einzusetzen.







