Schlumpfschar unterwegs! – Eine Studienfahrt nach Ungarn
Neun unvergessliche Tage lang war ein kleines Völkchen von Mathe-Schülerinnen und -Schülern gemeinsam unterwegs – auf einer Reise gen Osten, die niemand von ihnen so schnell vergessen wird.
Angeführt wurde die Truppe von Papa Schlumpf Schwarzer, der im Unterricht gern die Maske des grimmigen Gargamel trägt und mit kniffligen Aufgaben und markigen Ansagen das Beste aus seinem Kurs herausholt. Kaum hatte der Zug jedoch Fahrt aufgenommen, fiel diese Maske – und sein wahres, fürsorgliches Schlumpf-Ich kam zum Vorschein. Geneckt und provoziert wurde zwar weiterhin gern, doch am Ende tat er alles für seine Schützlinge. Tatkräftig zur Seite stand ihm dabei Schlumpfine Weckler, die gemeinsam mit ihm den Überblick behielt, dafür sorgte, dass kein Schlumpf verloren ging, und auch Papa Schlumpf selbst mit Wasser versorgte.
Die Anreise: eine Zerreißprobe
19 Stunden rollte der Zug über die Schienen – eine echte Geduldsprobe. Während die meisten erschöpft auf ihren Sitzen hin- und herrutschten, bekam Schlaf-Schlumpf Jörn davon rein gar nichts mit und schlief die gesamte Fahrt tief und fest durch. Für beste Unterhaltung sorgte derweil Verpeilo-Schlumpf Lennox, der mit seiner liebenswerten Art – und der Angewohnheit, Nachrichten grundsätzlich nur halb zu lesen – die ganze Gruppe zum Schmunzeln brachte.
Am Plattensee: jeder Schlumpf mit seiner Stärke
Nach der langen Fahrt erreichte die Truppe den wunderschönen Plattensee, wo sich alle perfekt ergänzten. Die Paparazzi-Schlümpfe Marvin und Jörn zückten sofort ihre Kameras, um jedes Detail für die Ewigkeit festzuhalten. Survival-Schlumpf Leni öffnete ihren schier endlosen Rucksack – ob Pflaster, Snacks oder Ersatzkompass, sie war für jede Lebenslage gerüstet. Mode-Schlumpf Lara wiederum hätte die ganze Schar noch zwei Wochen länger mit frischer Kleidung versorgen können.
Als tapfere Gipfelstürmer-Schlümpfe bewiesen die beiden Hannas eiserne Ausdauer und erklommen selbst in der glühenden Mittagssonne jeden Berg, ohne zu klagen – und auch kleine Magenprobleme konnten die Gruppe nicht lange aufhalten. Kavalier-Schlumpf Ansgar zeigte sich als wahrer Herzens-Schlumpf, half beim Koffertragen und stärkte mit seiner sanften Art den Zusammenhalt. Die ausgeglichenen Zen-Schlümpfe Helena, Marcella und Lennox zeigten sich tiefenentspannt und schlossen sich jeder Weg- oder Restaurantwahl gut gelaunt an. Die Aussichts-Schlümpfe Lauro und Anna genossen als ruhige Gemüter die Aussicht abseits des Trubels, während Alleingänger-Schlumpf Larissa die Gegend lieber im eigenen Tempo erkundete. Sonnenschein-Schlumpf HongHa bereicherte die bunte Truppe mit ihrer dauerhaft gelassenen Präsenz, und Niels, Alexander und David zeigten als Action-Schlümpfe im Plattensee ihre sportliche – und schlammfreudige – Ausdauer, mit der sie so manchen ansteckten.
Budapest: Nationalfeiertag und Feuerwerk
Nach der Erholung ging es weiter ins schillernde Budapest, dem großen Ziel der Reise. Bei sengender Hitze zog die Schlumpfschar durch die vollgepackten Straßen, um den ungarischen Nationalfeiertag mitzufeiern. Doch die schiere Wucht der Menschenmassen wurde selbst unserem Anführer zu viel: Angesichts des dichten Gedränges sah sich Papa Schlumpf gezwungen, den Rückzug anzutreten. Schlumpfine Weckler jedoch gab nicht auf! Gemeinsam mit Jörn, Ansgar und Marvin kämpfte sie sich nach der Prozession tapfer durch die Menschenmassen bis ans Ufer der Donau vor – und wurde dort belohnt: Gemeinsam mit dem Rest der Schlumpfschar erlebte die kleine Gruppe ein unvergessliches Spektakel aus Drohnen, Musik und einem atemberaubenden Feuerwerk.
Kaum brach die Nacht herein, schlug die Stunde des Nachtlebens: Die Party-Schlümpfe Alexander, Niels und David machten die Ruinenbars unsicher und verwandelten die Nächte gemeinsam mit vielen anderen aus der Schlumpfschar in ein einziges Fest. Passend dazu holte Mode-Schlumpf Lara endlich ihre Stiefel und Kittenheels aus dem Gepäck und lief elegant über das ungarische Pflaster.
Ein Fazit zum Schmunzeln
A
m Ende blickten Papa Schlumpf Schwarzer und Schlumpfine Weckler rundum glücklich auf neun abenteuerliche Tage zurück: Die Integrale waren berechnet, die Kameras voller Erinnerungen – und auch die Aufmerksamkeit beim Zuhören war, zumindest ein wenig, besser geworden. Diese Reise nach Budapest wird dem Völkchen mit Sicherheit noch sehr, sehr lange in Erinnerung bleiben.



