Studienfahrt nach Amsterdam
Vom 17. bis zum 21. August 2026 ging es für die Tutorien CAV, GIK und NIJ der Singbergschule Wölfersheim auf Abschlussfahrt nach Amsterdam. Fünf Tage lang standen Kultur, Freizeit, gemeinsame Aktivitäten und natürlich auch genügend Zeit auf dem Programm, um die niederländische Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden.
Montag
Am Montagmorgen, dem 17. August, begann die Reise. Um 9:00 Uhr startete der Bus in Wölfersheim und machte sich auf den Weg Richtung Amsterdam. Nach der Ankunft bezogen wir unser Hotel, das Meininger Hotel Amsterdam West.
Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag direkt weiter: Gegen 17:00 Uhr fuhren wir gemeinsam ins Zentrum von Amsterdam. Dort wartete bereits das erste große Highlight der Fahrt auf uns – eine Grachtenfahrt. Dazu gab es ein Sommermenü, bei dem wir zwischen verschiedenen Pizzaoptionen wählen konnten. Für viele war die Grachtenfahrt damit ein perfekter Einstieg in die kommenden Tage.
Nach der Bootsfahrt blieb noch Zeit, Amsterdam erstmals eigenständig zu erkunden. In kleinen Gruppen ging es durch die Innenstadt und der Abend wurde entspannt beendet.
Dienstag
Der Dienstag begann um 9:00 Uhr mit dem Frühstück. Anschließend ging es gegen 10:00 Uhr wieder ins Zentrum. Dort stand zunächst eine HopOnHoppOff-Tour auf dem Programm. Für knapp eineinhalb Stunden konnten wir Amsterdam auf einer Stadtrundfahrt kennenlernen und dabei zahlreiche Eindrücke von der Stadt sammeln.
Danach teilten sich die Tutorien teilweise auf. Während NIJ und GIK das Van-Gogh-Museum besuchten, ging es für CAV in das Anne-Frank-Haus. Damit stand ein wichtiger Teil niederländischer Kultur und Geschichte auf dem Programm.
Am Nachmittag wurde es noch abwechslungsreicher. Auf dem Plan standen das Museum of Illusions beziehungsweise Madame Tussauds. Während es im Museum of Illusions vor allem um optische Täuschungen und ungewöhnliche Wahrnehmungen ging, konnten Besucher bei Madame Tussauds zahlreichen berühmten Persönlichkeiten begegnen – zumindest in Form von Wachsfiguren.
Anschließend gab es etwas Freizeit in Amsterdam. Die Gelegenheit wurde genutzt, um durch die Stadt zu laufen, einzukaufen, etwas zu essen oder einfach die Atmosphäre der Innenstadt zu genießen.
Am Abend wartete bereits das nächste bekannte Ziel: die Heineken Experience. Bei der Besichtigung der ehemaligen Brauerei konnten wir mehr über die Geschichte der Marke und die Herstellung des bekannten Getränks erfahren. Auch hier stand neben den Informationen vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund.
Mittwoch
Nach zwei Tagen in der Stadt gab es am Mittwoch eine willkommene Abwechslung. Nach dem Frühstück ging es an den Strand von Zandvoort.
Trotz des kalten Wetters gab es einige, die den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben. Außerdem konnten wir bereits den Aufbau für das Formel-1 Wochenende bestaunen.
Später ging es wieder zurück ins Zentrum von Amsterdam. Dort stand zunächst Freizeit auf dem Programm. Gegen 19:00 Uhr trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Essen im Hard Rock Café
Donnerstag
Der Donnerstag führte ein Teil der Gruppe aus Amsterdam hinaus. Nach dem Frühstück ging es um 10:00 Uhr mit dem Bus nach Leiden. Dort konnten der Bio und Physik-LK eine interaktive „Reise durch den menschlichen Körper“ erleben.
Währenddessen konnte das Tutorium CAV die Ausstellung AMAZE besuchte. Beide Ziele boten noch einmal eine völlig andere Art von Erlebnis als die bisherigen Programmpunkte.
Am Nachmittag ging es weiter. Einige Schülerinnen und Schüler besuchten das Amsterdam Dungeon, während der Bio-LK in Micropia Bakterien bestaunte.
Am Abend stand noch einmal ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Anschließend wurde der letzte Abend bewusst flexibel gestaltet. Für viele war dies gleichzeitig die letzte Gelegenheit, gemeinsam mit den Mitschülerinnen und Mitschülern durch Amsterdam zu ziehen und die letzten Stunden der Abschlussfahrt zu genießen.
Freitag
Am Freitagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach dem Frühstück wurden um 10:00 Uhr die Koffer gepackt und anschließend die Heimreise angetreten.
Die Amsterdam-Fahrt war nicht nur eine Reise in eine der bekanntesten europäischen Städte. Sie war auch eine Gelegenheit, außerhalb des normalen Schulalltags Zeit miteinander zu verbringen.
Geschrieben von: Alexandra Schneider & Erik Hähnke

