30
AUG.
2026

Unsere Klassenfahrt nach Berlin – eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse

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Vom 17. bis zum 21. August war unsere Klasse die 10G3 mit unserem Klassenlehrer Herr Gründemann und Frau Georg auf Klassenfahrt in Berlin. In dieser Woche haben wir verschiedene Orte besucht, einiges über die deutsche Geschichte gelernt und gleichzeitig viel Zeit miteinander verbracht. Dabei hatten wir geplante Aktivitäten aber trotzdem genug Zeit, in der wir Berlin selbst erkunden konnten.

Am Montag trafen wir uns um 7 Uhr und fuhren mit dem ICE nach Berlin. Obwohl wir kurz umsteigen mussten, verlief die Fahrt ziemlich entspannt. Als wir in Berlin angekommen sind, gingen wir zuerst zu unserem Hotel, dem Schulz Hotel gegenüber vom Ostbahnhof. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir es uns kurz gemütlich und erkundeten die Umgebung. Außerdem machten wir an diesem Tag eine Stadtrallye. Dafür teilten wir uns in Gruppen auf und sollten anschließend verschiedene Aufgaben lösen. Zum Beispiel sollten wir ein Kunstwerk an der Berliner Mauer mit uns selbst nachstellen oder bestimmte  Dinge in unsere Gruppenfotos einbauen. Am Ende wurden die Gruppen mit den besten Ergebnissen von unseren Lehrkräften ausgewählt und bekamen einen Preis. Das war ein guter Start in unsere Klassenfahrt, da wir Berlin erkundeten und gleichzeitig viel miteinander lachen konnten.

Am Dienstag fuhren wir zunächst zum Bahnhof Zoo und machten von dort einen Spaziergang über den Kurfürstendamm und der Mall of Berlin zum Bundestag. Dort saßen wir auf Einladung von Herrn Dr. Pauls im Plenarsaal und hörten einem Vortrag zu. Danach gingen wir auf die Dachterrasse, von der aus wir einen schönen Blick über Berlin hatten.

Am Mittwoch besuchten wir die Gedenkstätte Berliner Mauer. Dort hörten wir einen Vortrag von Jutta Fleck und Beate Gallus, die eine Trennung ihrer Familie durch die DDR erlebten. Es war sehr bewegend, die persönlichen Erlebnisse von den beiden zu hören, vor allem als Jutta von ihrer Zeit im Gefängnis erzählte, was uns sehr berührt hat. Danach bekamen wir eine Führung, bei der wir in Gruppen mit Bildern von der Berliner Mauer arbeiteten und diese zeitlich einordnen mussten. Obwohl es dabei anfing zu regnen, war die Aufgabe eine gute Möglichkeit, sich selbst mit der Geschichte zu beschäftigen. Später machten wir noch eine Spree-Rundfahrt. Dabei bekamen wir weitere Informationen über Berlin und konnten gleichzeitig Zeit als Klasse verbringen. Auch wenn das Wetter nicht besonders gut war, haben wir die gemeinsame Fahrt genossen und hatten am Abend Freizeit.

Am Donnerstag besuchten wir das Museum am Checkpoint Charlie. Dort konnten wir viel über Fluchtgeschichten und Verstecke lernen sowie über die Teilung Deutschlands. Besonders bewegend war aber die persönliche Geschichte von Jutta Fleck und Beate Gallus. Wir konnten ihnen Fragen stellen und direkt mit ihnen sprechen, was sehr toll war, da die beiden sehr offen und sympathisch waren. Besonders die Briefe, die von Juttas  Töchter geschrieben wurden, aber nie bei ihr angekommen waren, sind uns im Gedächtnis geblieben. Die Briefe waren im Museum ausgestellt sowie weitere Informationen über die tragische Geschichte. Beate erzählte uns davon, wodurch es noch viel persönlicher wurde. Es war traurig zu hören, dass sie ihre Mutter als Kind nicht mehr sehen konnte. Gleichzeitig war es beeindruckend, wie sehr Jutta sich dafür eingesetzt hat, ihre Kinder wiedersehen zu können. Dadurch wurde uns deutlich, dass Liebe Menschen zusammen hält.

Danach hatten wir Freizeit am Alexanderplatz und konnten zum Beispiel in die Alexa Mall gehen. Anschließend fuhren wir auf den Fernsehturm und konnten den Blick über Berlin genießen. Am Abend gingen wir gemeinsam ins Sixties Diner. Auch wenn das Essen nicht jedem gefallen hat, hatten wir dort viel Spaß, haben viel gelacht und konnten den Tag gemeinsam genießen.

Am Freitag mussten wir dann unsere Koffer packen und die Zimmer aufräumen. Bevor wir losfuhren, hatten wir noch etwas Freizeit und konnten noch einmal die East Side Mall besuchen. Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause. Auch die Rückfahrt war trotz des volleren Freitags entspannt, und am Nachmittag kamen wir wieder zu Hause an.

Insgesamt war die Klassenfahrt eine sehr schöne gemeinsame Zeit. Herr Gründemann hatte ein tolles abwechslungsreiches Programm geplant, bei dem wir nicht nur viel erlebt, sondern auch viel über die deutsche Geschichte gelernt haben. Besonders schön war aber der Zusammenhalt in unserer Klasse. Wir haben viel gelacht, uns gut verstanden und viele Momente gemeinsam erlebt. Deshalb werden wir uns nicht nur an die Orte erinnern, die wir besucht haben, sondern vor allem an die Zeit, die wir als Klasse zusammen hatten. Ein letzter Dank gilt dem Wetteraukreis, der die Klassenfahrt zur Steigerung des politischen Verständnisses unterstützt hat. (H. Kichukova für die Klasse 10G3)