MINT-Club vor den Osterferien – Elefantenzahnpasta und feurige Reaktionen
Am Freitag vor den Osterferien eröffnete der MINT-Club zum zweiten Mal. Dieses Mal stellten Schülerinnen und Schüler aus den Chemie-Leistungskursen von Herrn Bönicke spannende Experimente aus dem Fach Chemie vor. Die Lernenden aus der 5. und 6. Klasse staunten nicht schlecht als dabei sogar die Hand des Chemielehrers in Flammen stand.
Der MINT-Club weckt jedoch nicht nur Interesse, er dient auch der Begabungsförderung, denn interessierte Lernende aus Jahrgängen, in denen noch keine Naturwissenschaften unterrichtet werden, können hier jahrgangsübergreifend in den Diskurs kommen, Experimente testen, hinterfragen und erforschen.
Untersucht wurde zum Beispiel die Wirkung eines Katalysators anhand des Experiments „Elefantenzahnpasta“. Dazu wurde eine Seifenlösung mit Wasserstoffperoxid und Iod-Kaliumiodidlösung gemischt. Es setzte eine starke Reaktion ein, bei der viel Schaum entstand und aus dem Messzylinder hinausschoss. Zudem wurde es rundherum auch etwas warm.
Außerdem wurden die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Feuerwerke und Farben mit dem Experiment der Flammenfärbung eingeführt. Das Experiment zeigte einerseits, welche Elemente in Feuerwerken für welche Farben verantwortlich sein können. Andererseits eignete es sich auch, um die Entstehung von Farben zu erklären.
Ein weiteres Experiment zeigte das Prinzip der Veredelung von Metallen. Eine Eisenplatte wurde in eine blaue Kupfersulfat-Pentahydratlösung (Lösung eines Kupfersalzes) getaucht. Eine Reaktion setze ein und die Eisenplatte wurde mit Kupfer überzogen.
Auch dieses Mal sorgte der Austausch zwischen jüngeren und älteren Schülerinnen und Schülern wieder für eine besonders motivierte Arbeitsatmosphäre. (BÖK, ROL)



