{"id":9368,"date":"2017-06-15T18:59:13","date_gmt":"2017-06-15T16:59:13","guid":{"rendered":"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=9368"},"modified":"2017-06-15T19:01:01","modified_gmt":"2017-06-15T17:01:01","slug":"9g2-entwickelt-ideen-an-der-goethe-universitaet-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=9368","title":{"rendered":"9G2 entwickelt Ideen an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9364 size-full\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-3-k.jpg\" alt=\"\" width=\"703\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-3-k.jpg 703w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-3-k-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 703px) 100vw, 703px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Seniorenheim, Fl\u00fcchtlingsunterkunft oder Bistro? &#8211; Singbergsch\u00fcler nehmen am Projekt \u201eLevel \u2013 Lehrerbildung vernetzt entwickeln\u201c der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt teil und besch\u00e4ftigen sich mit der Frage, wie die \u201eAlte Grundschule\u201c in W\u00f6lfersheim k\u00fcnftig genutzt werden soll. <\/strong><\/span><\/p>\n<p>Da es angehenden Lehrkr\u00e4ften oft schwerf\u00e4llt, das an der Universit\u00e4t erworbene Fachwissen mit den praktischen Anforderungen des Schulalltags in Verbindung zu bringen, hat sich die Frankfurter Goethe-Universit\u00e4t mit dem Projekt \u201e<em>Level \u2013 Lehrerbildung vernetzt entwickeln<\/em>\u201c das Ziel gesetzt, Lehramtsstudenten mit kurzen Unterrichtssequenzen besser auf ihren sp\u00e4teren Beruf vorzubereiten. Gemeinsam mit ihrem Politiklehrer Herrn Dr. Zipp nahm die Klasse 9G2 (Klassenleitung: Frau von der Mark) im Rahmen eines zweitt\u00e4gigen Projekttages an dem Forschungsvorhaben der Universit\u00e4t teil. Der Forschungsschwerpunkt lag dabei auf der Erforschung des Einsatzes von Planspielen im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht.<\/p>\n<p>Am Mittwoch, dem 06.06.2017, wurde die Klasse in drei Unterrichtsstunden, die von Herrn Zipp gehalten wurden, auf das am Mittwoch im Mittelpunkt stehende Planspiel in Frankfurt vorbereitet. In einer Geschichtsstunde besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fcler zun\u00e4chst mit dem Strukturwandel im d\u00f6rflichen und kleinst\u00e4dtischen Bereich. In der folgenden Erdkundestunde entwickelten die Sch\u00fcler Ideen, wie die <em>Alte Grundschule<\/em> in W\u00f6lfersheim, die Eigentum der Gemeinde ist und zurzeit von der Singbergschule als Oberstufengeb\u00e4ude genutzt wird, nach der Einweihung des neuen Oberstufengeb\u00e4udes genutzt werden k\u00f6nnte, werteten Schaubilder, Diagramme und Grafiken aus und nahmen abschlie\u00dfend eine begr\u00fcndete Bewertung ihrer eigenen Nutzungsvorschl\u00e4ge vor. Dabei erkannten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, dass die in W\u00f6lfersheim und Umgebung lebenden verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse haben, was eine Entscheidungsfindung alles andere als einfach macht. Wie und durch wen eine Entscheidung herbeigef\u00fchrt werden kann, erarbeiteten sich die Sch\u00fcler im Rahmen einer Plakatgestaltung und -pr\u00e4sentation in der nun folgenden PoWi-Stunde.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, dem 07.06.2017, fuhren die Sch\u00fcler dann schon fr\u00fchmorgens nach Frankfurt, um auf dem Universit\u00e4tsgel\u00e4nde im Rahmen eines Planspiels die am Vortrag aufgeworfene Frage, wie die <em>Alte Grundschule<\/em> in W\u00f6lfersheim in Zukunft genutzt werden soll, zu beantworten. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Projekttages und einigen Erl\u00e4uterungen zum Ablauf und den zentralen Regeln des Planspiels wurden die Sch\u00fcler einer fiktiven Partei zugeordnet und f\u00fcr die n\u00e4chsten Stunden zu Kommunalpolitikern. Aus Arne Koscharre wurde Herr Ley, aus Lukas Veith Herr Feld von den \u201e<em>Pandas<\/em>\u201c. Einige Sch\u00fcler \u00fcbernahmen dabei als Gemeindesitzungsvorsitzende, Fraktionssprecher oder stellvertretende Fraktionssprecher tragende Rollen. Unter der Leitung der Fraktionssprecher (Daniel Hohl, Tina Haser, Sina Gottwald, Mareike Anthony, Colin Falzmann und Lilli M\u00fcnch) besprachen die jungen Politiker in ihren Fraktionen ihre Fraktionsposition, verfassten Antr\u00e4ge und Statements und stimmten ihre Antr\u00e4ge nach ausgiebigen und lebhaften Debatten demokratisch ab. In der Sitzung der Gemeindevertretung, die von der Gemeindesitzungsvorsitzenden Lea Reinhardt und ihrer Vertreterin Emily Tr\u00f6ger geleitet wurde, wurden die Vorschl\u00e4ge aller Fraktionen ins Plenum getragen, diskutiert und abgestimmt. Mit einer Ergebnisverk\u00fcndung endete die Sitzung der Gemeindevertretung &#8211; und damit auch das Planspiel, welches im Anschluss im Rahmen einer Reflexions- und Evaluationsphase mit ihrem PoWi-Lehrer ausgewertet wurde. Hier wurde unter anderem darauf eingegangen, wie sich die Sch\u00fcler im Verlaufe des Planspiels gef\u00fchlt haben, was sie im Rahmen der Simulation gelernt haben, ferner setzten sie sich aber auch mit der Frage auseinander, wie realistisch das Planspiel \u00fcberhaupt war, also wie Planspiel und Realit\u00e4t miteinander zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Nach einem wohlverdienten Mittagsessen in der <em>Gro\u00dfen Mensa<\/em> unternahmen die Sch\u00fcler noch eine knifflige Campus-Rallye, ehe gegen 15.30 Uhr gutgelaunt die Heimreise nach W\u00f6lfersheim angetreten wurde. Bereits im Rahmen der Reflexions- und Evaluationsphase \u00e4u\u00dferten die Sch\u00fcler, dass ihnen das zweit\u00e4gige Projekt \u2013 insbesondere das Planspiel \u2013 gro\u00dfen Spa\u00df gemacht habe und sie auch im kommenden Schuljahr gerne an einer politischen Simulation teilnehmen m\u00f6chten. Auch auf der R\u00fcckfahrt unterhielten sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler noch angeregt \u00fcber das ereignisreiche PoWi-Projekt. Als Politiklehrer hoffe ich, dass das Gelernte nachhaltig sein wird und die sp\u00fcrbare Begeisterung der Jugendlichen f\u00fcr Politik noch lange anhalten wird.<\/p>\n<h5>F\u00fcr den Fachbereich II \u2013 Dr. Matthias Zipp<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9367\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild6-k-300x160.jpg\" alt=\"\" width=\"381\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild6-k-300x160.jpg 300w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild6-k.jpg 703w\" sizes=\"auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9366 alignleft\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild2-300x153.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild2-300x153.jpg 300w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild2-768x391.jpg 768w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild2-1200x610.jpg 1200w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild2.jpg 1213w\" sizes=\"auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9365 size-full\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-4.jpg 768w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Bild-4-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Klasse 9G2 mit ihrem Politiklehrer Herrn Zipp auf dem Campusgel\u00e4nde der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seniorenheim, Fl\u00fcchtlingsunterkunft oder Bistro? &#8211; Singbergsch\u00fcler nehmen am Projekt \u201eLevel \u2013 Lehrerbildung vernetzt entwickeln\u201c der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt teil und besch\u00e4ftigen sich mit der Frage, wie die \u201eAlte Grundschule\u201c in W\u00f6lfersheim k\u00fcnftig genutzt werden soll. 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In einer Geschichtsstunde besch\u00e4ftigten sich die Sch\u00fcler zun\u00e4chst mit dem Strukturwandel im d\u00f6rflichen und kleinst\u00e4dtischen Bereich. In der folgenden Erdkundestunde entwickelten die Sch\u00fcler Ideen, wie die Alte Grundschule in W\u00f6lfersheim, die Eigentum der Gemeinde ist und zurzeit von der Singbergschule als Oberstufengeb\u00e4ude genutzt wird, nach der Einweihung des neuen Oberstufengeb\u00e4udes genutzt werden k\u00f6nnte, werteten Schaubilder, Diagramme und Grafiken aus und nahmen abschlie\u00dfend eine begr\u00fcndete Bewertung ihrer eigenen Nutzungsvorschl\u00e4ge vor. Dabei erkannten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, dass die in W\u00f6lfersheim und Umgebung lebenden verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse haben, was eine Entscheidungsfindung alles andere als einfach macht. Wie und durch wen eine Entscheidung herbeigef\u00fchrt werden kann, erarbeiteten sich die Sch\u00fcler im Rahmen einer Plakatgestaltung und -pr\u00e4sentation in der nun folgenden PoWi-Stunde. Am Donnerstag, dem 07.06.2017, fuhren die Sch\u00fcler dann schon fr\u00fchmorgens nach Frankfurt, um auf dem Universit\u00e4tsgel\u00e4nde im Rahmen eines Planspiels die am Vortrag aufgeworfene Frage, wie die Alte Grundschule in W\u00f6lfersheim in Zukunft genutzt werden soll, zu beantworten. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Projekttages und einigen Erl\u00e4uterungen zum Ablauf und den zentralen Regeln des Planspiels wurden die Sch\u00fcler einer fiktiven Partei zugeordnet und f\u00fcr die n\u00e4chsten Stunden zu Kommunalpolitikern. Aus Arne Koscharre wurde Herr Ley, aus Lukas Veith Herr Feld von den \u201ePandas\u201c. 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Hier wurde unter anderem darauf eingegangen, wie sich die Sch\u00fcler im Verlaufe des Planspiels gef\u00fchlt haben, was sie im Rahmen der Simulation gelernt haben, ferner setzten sie sich aber auch mit der Frage auseinander, wie realistisch das Planspiel \u00fcberhaupt war, also wie Planspiel und Realit\u00e4t miteinander zusammenh\u00e4ngen. Nach einem wohlverdienten Mittagsessen in der Gro\u00dfen Mensa unternahmen die Sch\u00fcler noch eine knifflige Campus-Rallye, ehe gegen 15.30 Uhr gutgelaunt die Heimreise nach W\u00f6lfersheim angetreten wurde. Bereits im Rahmen der Reflexions- und Evaluationsphase \u00e4u\u00dferten die Sch\u00fcler, dass ihnen das zweit\u00e4gige Projekt \u2013 insbesondere das Planspiel \u2013 gro\u00dfen Spa\u00df gemacht habe und sie auch im kommenden Schuljahr gerne an einer politischen Simulation teilnehmen m\u00f6chten. 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