{"id":11572081,"date":"2024-07-13T09:23:50","date_gmt":"2024-07-13T07:23:50","guid":{"rendered":"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=11572081"},"modified":"2024-07-13T09:23:50","modified_gmt":"2024-07-13T07:23:50","slug":"no-todo-es-color-de-rosa-festival-des-spanischsprachigen-theaters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=11572081","title":{"rendered":"\u201eNo todo es color de rosa\u201c \u2013 Festival des spanischsprachigen Theaters"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem gro\u00dfen Erfolg im spanischen Vorlesewettbewerb \u201eLeo, leo \u2026 \u00bfQu\u00e9 lees?\u201c, konnten neun unserer Sch\u00fcler*innen ihr Talent bei dem Festival des spanischsprachigen Theaters (FETE24) am 14.06.2024 zeigen. Neben 11 weiteren Schulen aus ganz Hessen stellten sie ihr eigens geschriebenes Theaterst\u00fcck \u201eNo todo es color de rosa\u201c (= \u201eNicht alles ist wie es scheint\u201c) im Instituto Cervantes in Frankfurt, begleitet von Frau Richter und Frau Wojnicka,\u00a0vor.<\/p>\n<p>Kevin B\u00f6nicke, der Fachsprecher Spanisch, meldete die Singbergschule direkt nach Ver\u00f6ffentlichung des Projektes an, um uns einen der begehrten Pl\u00e4tze zu sichern. Die Schule kam unter die 12 Auserw\u00e4hlten und es begann die Suche nach Interessierten und Theaterbegeisterten, die sich auch trauen w\u00fcrden, kurz vor den Sommerferien ein ganzes St\u00fcck auf Spanisch vorzutragen. Insgesamt meldeten sich die Sch\u00fcler*innen Jannis Jung, Kiyan Kolbe, Julia Kulle, Yascha Kn\u00f6pp, Elias Wagner, Chiara Weyrauch und Ertugrul Yagci aus der (9G1\/G2) sowie Nese Kn\u00f6pp und Angelika Scholl-Rojas aus der 11 Klasse freiwillig.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Frau Susana Richter, die den Sch\u00fcler*innen als Unterst\u00fctzung und Koordinatorin zur Seite stand und das St\u00fcck mitentwickelte, begannen die Vorbereitungen. \u00a0Das Motto des Festivals lautete \u201eM\u00e9xico entre dos mundos\u201c (= Mexiko zwischen zwei Welten), weshalb das Endprodukt nicht nur einen Spa\u00dfcharakter haben sollte, sondern zudem die Aspekte des Lebens vor Ort pr\u00e4sentieren musste. Die Sch\u00fclerin Angelika Scholl-Rojas beschreibt das Projekt wie folgt: \u201e<em>Die Vorbereitungen f\u00fcr unser Theaterst\u00fcck begannen schon 7 Monate zuvor. Als Erstes besprachen wir innerhalb des Spanischkurses der E-Phase, was genau wir auff\u00fchren wollen. Unsere Ideen schwankten zwischen einem Theaterst\u00fcck und einem Sketch. Zudem \u00fcberlegten wir, welche Emotionen wir besonders ausdr\u00fccken wollten. Auch hier schwankten unsere Ideen zwischen Kom\u00f6die und Tragik. Auch beim Thema des Theaterst\u00fcckes besprachen wir, dass wir auf jeden Fall Jugendliche Figuren spielen, sowie die Sozialen Medien einbauen woltlen, welche wir im Unterricht behandelt hatten. Einige Zeit verging und unsere Theatergruppe wuchs mit dem Spanischkurs der 9 Klasse, ebenfalls geleitet von Frau Richter. Unsere Entscheidung, Jugendliche in Mexiko darzustellen, wurde also fest und es sammelten sich viele neue Ideen wie z.B welche Figuren wir in unserem Theaterst\u00fcck einbauen wollten. Wir entschieden uns f\u00fcr einige Touristen sowie Mexikaner*innen. Um unsere Kreativit\u00e4t anzusto\u00dfen, gab Frau Richter uns den Auftrag, jeweils einen Gegenstand, der f\u00fcr uns eine tiefere Bedeutung tr\u00e4gt, mitzubringen. Dann teilten wir uns in 3er Gruppen auf, wobei jede Gruppe mit dem ausgesuchten Gegenstand eine eigene Szene erstellte. Zudem hielten wir unsere Dialoge und Regieanweisungen in einem Skript fest. Es entstanden einige Szenen, die das Leben in Mexiko durch Themen wie Tourismus, Nationalstolz, Sportbegeisterung, Familie, Armut, Kriminalit\u00e4t und Ausl\u00e4nderfeindlichkeit ausdr\u00fcckten. Bei den Proben unserer Szenen unterst\u00fctzten wir uns gegenseitig, indem wir uns Feedback und Verbesserungsvorschl\u00e4ge gaben. Nach einigen Proben verbanden wir alle Szenen zu einem Theaterst\u00fcck. Wir besprachen demnach welche Szenen, wann und wo genau auf der B\u00fchne gespielt werden sollten. Dazu kam das Aufbauen unseres B\u00fchnenbildes und von welcher Seite wir dieses betreten sollten. Ca. 2 Wochen vor dem Auftritt \u00e4nderten wir das St\u00fcck sogar stark ab, da wir realisierten, dass einige Figuren noch besser dargestellt werden w\u00fcrden, wenn wir die Rollen tauschen. Au\u00dferdem \u00fcberlegten wir, welche Requisiten wir brauchten sowie welche Kleidung, Frisuren und Accessoires zu den einzelnen Figuren passten und bastelten einige Requisiten auch selbst wie beispielsweise Ortsschilder.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Festival wurde von der Organisatorin, Celia Cid, dem Direktor des Instituto Cervantes, Dr. Ferrando Ferr\u00e1n und dem Vizekonsul Mexikos, Eduardo Ruiz Maz\u00f3n, er\u00f6ffnet. Nach der Vorstellung des Ablaufs der Veranstaltung, stellten die ersten vier Schulen ihre St\u00fccke vor. Die erste Gruppe kam aus dem Grundschulbereich, gefolgt von zwei Gruppen aus dem ALCE-Programm, welches sich an Sch\u00fcler*innen spanischer Nationalit\u00e4t sowie an Kinder von in Deutschland lebenden Spanier*innen richtet. Alle folgenden St\u00fccke wurden von Sch\u00fcler*innen aus den Klassen 8 bis 11 vorgestellt. Manche st\u00fctzten sich auf vorhandene Werke und nur vier der 11 Schauspiele wurden tats\u00e4chlich von Sch\u00fcler*innen selbst geschrieben. Auch die Themen variierten stark \u2013 von plakativen Vorurteilen bis hin zu authentisch dargestellten Schicksalsschl\u00e4gen. So stellte beispielsweise die Elly Heus Schule aus Wiesbaden die Entwicklung der Kinder aus der Francozeit in Mexiko vor, wohingegen die Mornewegschule aus Darmstadt eine Szene in einem spanisch-mexikanischen Restaurant pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Die Singbergsch\u00fcler*innen zeigten verschiedene Facetten des Lebens in Mexiko und dass hinter Vorurteilen immer mehr steckt. Die Sch\u00fcler*innen waren mit sich selbst zufrieden und die Lehrerin, Frau Richter, zeigte sich stolz. Die theatralische Auseinandersetzung mit der Sprache ist sehr sinnvoll, da man spielerisch eine Fremdsprache effektiver erlernen kann. Unsere Sch\u00fcler*innen haben in dieser Zeit gro\u00dfe Fortschritte in der Sprache gemacht sowie ein starkes Selbstbewusstsein daf\u00fcr entwickelt.<\/p>\n<p>Angelika Scholl-Rojas\/ (RIS), (WOG)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11572080 \" src=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Spanisch-1.jpg\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Spanisch-1.jpg 416w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/Spanisch-1-300x150.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 582px) 100vw, 582px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem gro\u00dfen Erfolg im spanischen Vorlesewettbewerb \u201eLeo, leo \u2026 \u00bfQu\u00e9 lees?\u201c, konnten neun unserer Sch\u00fcler*innen ihr Talent bei dem Festival des spanischsprachigen Theaters (FETE24) am 14.06.2024 zeigen. 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Gemeinsam mit Frau Susana Richter, die den Sch\u00fcler*innen als Unterst\u00fctzung und Koordinatorin zur Seite stand und das St\u00fcck mitentwickelte, begannen die Vorbereitungen. \u00a0Das Motto des Festivals lautete \u201eM\u00e9xico entre dos mundos\u201c (= Mexiko zwischen zwei Welten), weshalb das Endprodukt nicht nur einen Spa\u00dfcharakter haben sollte, sondern zudem die Aspekte des Lebens vor Ort pr\u00e4sentieren musste. Die Sch\u00fclerin Angelika Scholl-Rojas beschreibt das Projekt wie folgt: \u201eDie Vorbereitungen f\u00fcr unser Theaterst\u00fcck begannen schon 7 Monate zuvor. Als Erstes besprachen wir innerhalb des Spanischkurses der E-Phase, was genau wir auff\u00fchren wollen. Unsere Ideen schwankten zwischen einem Theaterst\u00fcck und einem Sketch. Zudem \u00fcberlegten wir, welche Emotionen wir besonders ausdr\u00fccken wollten. Auch hier schwankten unsere Ideen zwischen Kom\u00f6die und Tragik. Auch beim Thema des Theaterst\u00fcckes besprachen wir, dass wir auf jeden Fall Jugendliche Figuren spielen, sowie die Sozialen Medien einbauen woltlen, welche wir im Unterricht behandelt hatten. Einige Zeit verging und unsere Theatergruppe wuchs mit dem Spanischkurs der 9 Klasse, ebenfalls geleitet von Frau Richter. Unsere Entscheidung, Jugendliche in Mexiko darzustellen, wurde also fest und es sammelten sich viele neue Ideen wie z.B welche Figuren wir in unserem Theaterst\u00fcck einbauen wollten. Wir entschieden uns f\u00fcr einige Touristen sowie Mexikaner*innen. Um unsere Kreativit\u00e4t anzusto\u00dfen, gab Frau Richter uns den Auftrag, jeweils einen Gegenstand, der f\u00fcr uns eine tiefere Bedeutung tr\u00e4gt, mitzubringen. Dann teilten wir uns in 3er Gruppen auf, wobei jede Gruppe mit dem ausgesuchten Gegenstand eine eigene Szene erstellte. Zudem hielten wir unsere Dialoge und Regieanweisungen in einem Skript fest. Es entstanden einige Szenen, die das Leben in Mexiko durch Themen wie Tourismus, Nationalstolz, Sportbegeisterung, Familie, Armut, Kriminalit\u00e4t und Ausl\u00e4nderfeindlichkeit ausdr\u00fcckten. Bei den Proben unserer Szenen unterst\u00fctzten wir uns gegenseitig, indem wir uns Feedback und Verbesserungsvorschl\u00e4ge gaben. Nach einigen Proben verbanden wir alle Szenen zu einem Theaterst\u00fcck. Wir besprachen demnach welche Szenen, wann und wo genau auf der B\u00fchne gespielt werden sollten. Dazu kam das Aufbauen unseres B\u00fchnenbildes und von welcher Seite wir dieses betreten sollten. Ca. 2 Wochen vor dem Auftritt \u00e4nderten wir das St\u00fcck sogar stark ab, da wir realisierten, dass einige Figuren noch besser dargestellt werden w\u00fcrden, wenn wir die Rollen tauschen. Au\u00dferdem \u00fcberlegten wir, welche Requisiten wir brauchten sowie welche Kleidung, Frisuren und Accessoires zu den einzelnen Figuren passten und bastelten einige Requisiten auch selbst wie beispielsweise Ortsschilder.\u201c Das Festival wurde von der Organisatorin, Celia Cid, dem Direktor des Instituto Cervantes, Dr. Ferrando Ferr\u00e1n und dem Vizekonsul Mexikos, Eduardo Ruiz Maz\u00f3n, er\u00f6ffnet. Nach der Vorstellung des Ablaufs der Veranstaltung, stellten die ersten vier Schulen ihre St\u00fccke vor. Die erste Gruppe kam aus dem Grundschulbereich, gefolgt von zwei Gruppen aus dem ALCE-Programm, welches sich an Sch\u00fcler*innen spanischer Nationalit\u00e4t sowie an Kinder von in Deutschland lebenden Spanier*innen richtet. Alle folgenden St\u00fccke wurden von Sch\u00fcler*innen aus den Klassen 8 bis 11 vorgestellt. Manche st\u00fctzten sich auf vorhandene Werke und nur vier der 11 Schauspiele wurden tats\u00e4chlich von Sch\u00fcler*innen selbst geschrieben. Auch die Themen variierten stark \u2013 von plakativen Vorurteilen bis hin zu authentisch dargestellten Schicksalsschl\u00e4gen. So stellte beispielsweise die Elly Heus Schule aus Wiesbaden die Entwicklung der Kinder aus der Francozeit in Mexiko vor, wohingegen die Mornewegschule aus Darmstadt eine Szene in einem spanisch-mexikanischen Restaurant pr\u00e4sentierte. Die Singbergsch\u00fcler*innen zeigten verschiedene Facetten des Lebens in Mexiko und dass hinter Vorurteilen immer mehr steckt. Die Sch\u00fcler*innen waren mit sich selbst zufrieden und die Lehrerin, Frau Richter, zeigte sich stolz. Die theatralische Auseinandersetzung mit der Sprache ist sehr sinnvoll, da man spielerisch eine Fremdsprache effektiver erlernen kann. Unsere Sch\u00fcler*innen haben in dieser Zeit gro\u00dfe Fortschritte in der Sprache gemacht sowie ein starkes Selbstbewusstsein daf\u00fcr entwickelt. 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