{"id":11283,"date":"2018-04-08T20:32:06","date_gmt":"2018-04-08T18:32:06","guid":{"rendered":"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=11283"},"modified":"2018-04-08T20:32:06","modified_gmt":"2018-04-08T18:32:06","slug":"der-foerderverein-woelfersheimer-schulen-zu-besuch-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/?p=11283","title":{"rendered":"Der F\u00f6rderverein W\u00f6lfersheimer Schulen zu Besuch in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11284\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_123011-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"1712\" height=\"1266\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_123011-Kopie.jpg 1712w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_123011-Kopie-300x222.jpg 300w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_123011-Kopie-768x568.jpg 768w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_123011-Kopie-1200x887.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1712px) 100vw, 1712px\" \/><\/p>\n<p>Der F\u00f6rderverein W\u00f6lfersheimer Schulen besteht 2018 drei\u00dfig Jahre. Aus diesem Anlass hatte sich die 2. Vorsitzende und Kulturbeauftragte des Vereins, Christa Diether, mit einer Mehrtagesfahrt in die deutsche Hauptstadt Berlin etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ganz schnell, nach der medialen Ank\u00fcndigung der Fahrt im Jahr 2017, war sie erwartungsgem\u00e4\u00df ausgebucht, stand doch ein musikalischer Hochgenuss besonderer Art im Mittelpunkt des Besuchsprogramms. Im Rahmen der Festspiele 2018 gastierten die Wiener Philharmoniker unter der Leitung des weltber\u00fchmten Dirigenten Daniel Barenboim im Konzerthaus der Berliner Philharmonie. Diese gro\u00dfartige Konstellation machte Berlin einmal mehr eine Reise wert!<\/p>\n<p>Auf der problemlosen Hinfahrt war die gro\u00dfe Reisegruppe bei Sigi Pfannm\u00fcller am Steuer des Busses wieder in den besten H\u00e4nden. Die erste Station zur Mittagspause legte man dann in einem bekannten Brauereigasthof in Jena ein. Am Nachmittag des ersten Tages erreichte man dann das gebuchte Hotel \u201eLeonardo\u201c, das sehr zentral in der N\u00e4he des Alexanderplatzes lag und auf der anderen Seite an den ersten Volkspark Berlins, den Friedrichshain, angrenzte. Hier erkundete man in kleinen Gruppen am ersten Abend die deutsche Hauptstadt. Am zweiten Reisetag brach man am Vormittag, unter fachkundiger Reiseleitung, zu einer mehrst\u00fcndigen Stadtrundfahrt auf. Die Stadtf\u00fchrerin vermittelte den Besuchern ein eindrucksvolles Bild von den ber\u00fchmten Sehensw\u00fcrdigkeiten und der ungeheuer dynamischen Entwicklung, die die Stadt Berlin in den letzten Jahrzehnten, seit der Wiedervereinigung, genommen hat. Auch \u00fcber die Wurzeln der Stadtgr\u00fcndung erfuhr man Wissenswertes!<\/p>\n<p>Der Abend geh\u00f6rte dann dem musikalischen Highlight der Fahrt, stand doch im Konzertsaal der Berliner Philharmonie, die bereits 1963 eingeweiht wurde und noch immer als einer der besten Konzerts\u00e4le der Welt gilt, die 7. Sinfonie von Gustav Mahler auf dem Programm der Wiener Philharmoniker. Unter der Stabf\u00fchrung des aus Argentinien stammenden, weltber\u00fchmten Dirigenten Daniel Barenboim erlebten die begeisterten Besucher im ausverkauften Haus ein beeindruckendes Konzerterlebnis. Die besondere Sinfonie des \u00f6sterreichischen Komponisten Gustav Mahler verlangte dem Orchester, das von seinem temperamentvollen Dirigenten Barenboim, dem man sein Altern von 76 Jahren niemals anmerkte, zu Meisterleistungen getrieben wurde, h\u00f6chste Virtuosit\u00e4t ab. Minutenlanger, begeisterter Applaus der Besucher aus der ganzen Welt war nach dem Konzert der Lohn der K\u00fcnstler! Noch lange und weit \u00fcber diesen Abend hinaus, wirkte dieses Konzerterlebnis auch in der Reisegruppe des W\u00f6lfersheimer F\u00f6rdervereins nach.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag geh\u00f6rte zun\u00e4chst dem Besuch im Museum \u201eStory of Berlin\u201c auf dem Berliner Kurf\u00fcrstendamm. In dieser Ausstellung wird in multimedialer Weise die Stadtgeschichte Berlins von der Gr\u00fcndung bis zur Wiedervereinigung erlebbar gemacht. Auf vielf\u00e4ltige Weise durchwandert man die verschiedenen Epochen, die durch Film, Bild und Tondokumente veranschaulicht werden. Einen besonderen geschichtlichen Exkurs erlebt die Gruppe tief unter dem Pflaster des Kurf\u00fcrstendammes, denn im Keller des Museums konnte man einen Original-Atombunker aus den 70er Jahren besichtigen. Er wurde, wie viele andere in dieser Zeit des \u201eKalten Krieges\u201c erbaut, um einen Atomschlag unbeschadet zu \u00fcberstehen. Heute kann man nur den Kopf sch\u00fctteln, ob solcher naiven Weltsicht, denn nur relativ wenige Menschen in einer Millionenstadt wie Berlin h\u00e4tten hier Platz und die Chance gefunden wenigstens einen kleinen Zeitraum nach der Explosion zu \u00fcberleben. Wieder \u00fcber Tage angekommen, nutzte die Reisegruppe den verbleibenden Tag zur weiteren Erkundung der Hauptstadt. Das gute Wetter spielte in positiver Weise mit, so dass auch dieser Tag wie im Fluge verging.<\/p>\n<p>Am letzten Tag stand schlie\u00dflich ein vorbereiteter Besuch im Deutschen Bundestag an. Bereits am fr\u00fchen Morgen wurde man vor dem Reichstagsgeb\u00e4ude empfangen und zur notwendigen Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung im Eingangsbereich geleitet. Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den Vertreter des Wetterauer Abgeordneten O. Veith, nahm man an einer ausf\u00fchrlichen F\u00fchrung durch das Haus teil. Im Plenarsaal erfuhren die Besucher viele interessante Details aus der Arbeit des Parlaments. Im Anschluss daran erwanderten die W\u00f6lfersheimer die ber\u00fchmte Kuppel des Geb\u00e4udes, um einen Blick auf die eindrucksvolle Skyline der Millionenstadt zu werfen. Nach einer St\u00e4rkung in der Besucher-Kantine des Bundestags trat die Reisegruppe mit vielen neuen Eindr\u00fccken die Heimreise an. Im Bus bedankten sich Magda und Thomas Gerlach im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Geschenk bei Christa und Horst Diether f\u00fcr die vorbildliche Planung und Durchf\u00fchrung dieser Kulturreise. Thomas Gerlach erl\u00e4uterte die Arbeit des F\u00f6rdervereins W\u00f6lfersheimer Schulen in den vergangenen drei Jahrzehnten. Der Verein habe heute mehr als 500 Mitglieder und vertrete sowohl die Jim-Knopf-Grundschule, als auch die Singbergschule. Beide W\u00f6lfersheimer Schulen wiesen inzwischen eine beeindruckende Entwicklung nach, bieten eine Ausbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe und vertreten derzeit ca. 1800 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Der F\u00f6rderverein unterst\u00fctze die p\u00e4dagogische Arbeit der Schulen mit j\u00e4hrlichen hohen Geldspenden. Auch die Erl\u00f6se der von C. Diether durchgef\u00fchrten Kulturfahrten k\u00e4men den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beider Schulen zugute!<\/p>\n<p>Christa Diether bedankte sich f\u00fcr die zahlreiche Teilnahme, die Geschenke und das Lob und k\u00fcndigte die n\u00e4chsten Kulturfahrten an. So werde man u.a. noch in diesem Jahr die Bad Hersfelder Festspiele und ein Musical besuchen. Sie plane au\u00dferdem bereits eine weitere Fahrt nach Oberammergau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11285\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_085433.jpg\" alt=\"\" width=\"1712\" height=\"963\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_085433.jpg 1712w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_085433-300x169.jpg 300w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_085433-768x432.jpg 768w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180326_085433-1200x675.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1712px) 100vw, 1712px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-11286\" src=\"http:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180324_212925.jpg\" alt=\"\" width=\"1712\" height=\"963\" srcset=\"https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180324_212925.jpg 1712w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180324_212925-300x169.jpg 300w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180324_212925-768x432.jpg 768w, https:\/\/singbergschule-woelfersheim.de\/wp-content\/uploads\/20180324_212925-1200x675.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1712px) 100vw, 1712px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der F\u00f6rderverein W\u00f6lfersheimer Schulen besteht 2018 drei\u00dfig Jahre. 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Am Nachmittag des ersten Tages erreichte man dann das gebuchte Hotel \u201eLeonardo\u201c, das sehr zentral in der N\u00e4he des Alexanderplatzes lag und auf der anderen Seite an den ersten Volkspark Berlins, den Friedrichshain, angrenzte. Hier erkundete man in kleinen Gruppen am ersten Abend die deutsche Hauptstadt. Am zweiten Reisetag brach man am Vormittag, unter fachkundiger Reiseleitung, zu einer mehrst\u00fcndigen Stadtrundfahrt auf. Die Stadtf\u00fchrerin vermittelte den Besuchern ein eindrucksvolles Bild von den ber\u00fchmten Sehensw\u00fcrdigkeiten und der ungeheuer dynamischen Entwicklung, die die Stadt Berlin in den letzten Jahrzehnten, seit der Wiedervereinigung, genommen hat. Auch \u00fcber die Wurzeln der Stadtgr\u00fcndung erfuhr man Wissenswertes! Der Abend geh\u00f6rte dann dem musikalischen Highlight der Fahrt, stand doch im Konzertsaal der Berliner Philharmonie, die bereits 1963 eingeweiht wurde und noch immer als einer der besten Konzerts\u00e4le der Welt gilt, die 7. Sinfonie von Gustav Mahler auf dem Programm der Wiener Philharmoniker. Unter der Stabf\u00fchrung des aus Argentinien stammenden, weltber\u00fchmten Dirigenten Daniel Barenboim erlebten die begeisterten Besucher im ausverkauften Haus ein beeindruckendes Konzerterlebnis. Die besondere Sinfonie des \u00f6sterreichischen Komponisten Gustav Mahler verlangte dem Orchester, das von seinem temperamentvollen Dirigenten Barenboim, dem man sein Altern von 76 Jahren niemals anmerkte, zu Meisterleistungen getrieben wurde, h\u00f6chste Virtuosit\u00e4t ab. Minutenlanger, begeisterter Applaus der Besucher aus der ganzen Welt war nach dem Konzert der Lohn der K\u00fcnstler! Noch lange und weit \u00fcber diesen Abend hinaus, wirkte dieses Konzerterlebnis auch in der Reisegruppe des W\u00f6lfersheimer F\u00f6rdervereins nach. Der n\u00e4chste Tag geh\u00f6rte zun\u00e4chst dem Besuch im Museum \u201eStory of Berlin\u201c auf dem Berliner Kurf\u00fcrstendamm. In dieser Ausstellung wird in multimedialer Weise die Stadtgeschichte Berlins von der Gr\u00fcndung bis zur Wiedervereinigung erlebbar gemacht. Auf vielf\u00e4ltige Weise durchwandert man die verschiedenen Epochen, die durch Film, Bild und Tondokumente veranschaulicht werden. Einen besonderen geschichtlichen Exkurs erlebt die Gruppe tief unter dem Pflaster des Kurf\u00fcrstendammes, denn im Keller des Museums konnte man einen Original-Atombunker aus den 70er Jahren besichtigen. Er wurde, wie viele andere in dieser Zeit des \u201eKalten Krieges\u201c erbaut, um einen Atomschlag unbeschadet zu \u00fcberstehen. Heute kann man nur den Kopf sch\u00fctteln, ob solcher naiven Weltsicht, denn nur relativ wenige Menschen in einer Millionenstadt wie Berlin h\u00e4tten hier Platz und die Chance gefunden wenigstens einen kleinen Zeitraum nach der Explosion zu \u00fcberleben. Wieder \u00fcber Tage angekommen, nutzte die Reisegruppe den verbleibenden Tag zur weiteren Erkundung der Hauptstadt. Das gute Wetter spielte in positiver Weise mit, so dass auch dieser Tag wie im Fluge verging. Am letzten Tag stand schlie\u00dflich ein vorbereiteter Besuch im Deutschen Bundestag an. Bereits am fr\u00fchen Morgen wurde man vor dem Reichstagsgeb\u00e4ude empfangen und zur notwendigen Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung im Eingangsbereich geleitet. Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den Vertreter des Wetterauer Abgeordneten O. Veith, nahm man an einer ausf\u00fchrlichen F\u00fchrung durch das Haus teil. Im Plenarsaal erfuhren die Besucher viele interessante Details aus der Arbeit des Parlaments. Im Anschluss daran erwanderten die W\u00f6lfersheimer die ber\u00fchmte Kuppel des Geb\u00e4udes, um einen Blick auf die eindrucksvolle Skyline der Millionenstadt zu werfen. Nach einer St\u00e4rkung in der Besucher-Kantine des Bundestags trat die Reisegruppe mit vielen neuen Eindr\u00fccken die Heimreise an. Im Bus bedankten sich Magda und Thomas Gerlach im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Geschenk bei Christa und Horst Diether f\u00fcr die vorbildliche Planung und Durchf\u00fchrung dieser Kulturreise. Thomas Gerlach erl\u00e4uterte die Arbeit des F\u00f6rdervereins W\u00f6lfersheimer Schulen in den vergangenen drei Jahrzehnten. Der Verein habe heute mehr als 500 Mitglieder und vertrete sowohl die Jim-Knopf-Grundschule, als auch die Singbergschule. Beide W\u00f6lfersheimer Schulen wiesen inzwischen eine beeindruckende Entwicklung nach, bieten eine Ausbildung von der Grundschule bis zur Oberstufe und vertreten derzeit ca. 1800 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. 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